place Praxis für Psychotherapie Grafenberger Allee 249 40237 Düsseldorf Tel. 0211 - 691 36 06
Dr. med Markus Schulz
Psychotherapie
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Meine Methode:

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

In meiner Praxis biete ich das Behandlungsverfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie an. Sie wird – ebenso wie die Psychoanalyse und die Verhaltenstherapie – von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt.

Diese Methode orientiert sich, ähnlich wie die Psychoanalyse, an Bewusstem und Unterbewusstem, der lebensgeschichtlichen Entwicklung und der Prägung eines Menschen. In ihrem Aufbau und der Durchführung ist sie jedoch kürzer und prägnanter. Auch verwende ich nicht die berühmte Freud’sche Couch.

Vielmehr sitzen wir uns gegenüber und Sie erzählen mir zu Beginn, was Sie zu mir führt. Am Anfang der Therapie steht dann die ausführliche Besprechung Ihres Lebenslaufes.

Psychoanalyse

Die Psychoanalyse geht als Konflikttheorie von widerstreitenden Kräften in der Persönlichkeit aus. Das Ziel ihrer Behandlungsmethode besteht darin, dem Patienten bei der Suche nach einer persönlichen Kontinuität und bei der Aneignung unbewußt gewordener Lebensgeschichte zu helfen. Die Psychoanalyse bietet dem einzelnen Menschen eine Methode an, seine unbewußten Motive selbst zu erforschen und dabei deren Existenz anzuerkennen sowie abgespaltene und abgewiesene Teile seines Selbst wieder erlebbar und kontrollierbar zu machen . Denn von unbewußten Motiven, wie zum Beispiel von unbewußten Schuldgefühlen, fühlt sich ein Mensch fremdbestimmt z. B. in Form von Hemmungen, Arbeitstörungen oder auch Selbstbestrafungstendenzen bis hin zu schweren Depressionen. Insofern geht es der Psychoanalyse um eine Befreiung von verinnerlichten Fremdbestimmungen (von unverarbeiteten Konflikten), die Ursachen für psychische Störungen und damit verbundene Symptome sind. Wichtige Namen am Ursprung dieser langen und sehr vielfältigen Entwicklung sind Freud, Jung und Adler. Viele entscheidende und interessante Weiterentwicklungen folgten. Das Gedankengebäude der Psychoanalyse ist enorm vielschichtig und hat zahlreiche Weiterentwicklungen erfahren. Es geht nicht nur um eine Behandlungsmethode, sondern um ein ganzes Menschenbild bis hin zu gesellschaftlichen Erklärungsmodellen. Ich selbst bin Tiefenpsychologe, kein Psychoanalytiker. Wir können aber Fragen diesbezüglich auch im Hinblick auf Ihre Motivation, in eine Therapie zu gehen, sehr gern besprechen. Für detailiertere Informationen schauen Sie sich ruhig im Netz um, fragen Ihre Krankenkasse oder schauen auch mal auf die Websites von Psychoanalytikern.

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie gehört zu den häufig eingesetzten und wissenschaftlich gut untersuchten psychotherapeutischen Verfahren. Sie basiert auf der Lerntheorie - davon ausgehend, dass jedes Verhalten erlernt, aufrechterhalten, aber auch wieder verlernt oder „umgelernt“ , verändert, angepasst werden kann. Betrachtet werden dabei nicht nur die von außen beobachtbaren Verhaltensschritte und körperlichen Reaktionen, sondern auch nicht unmittelbar nachweisbare Gefühle, Gedanken, Motive und Bewertungen. Innere Denkmuster, Leitsprüche („das schaff ich sowieso nicht“, „Unsere Familie hat kein Händchen für Geldanlagen“) werden besonders intensiv in der sehr interessanten „Kognitiven Verhaltenstherapie“ untersucht und bearbeitet. Psychische Störungen werden nach der Verhaltenstherapie als ein fehlerhaft erlerntes Verhalten in Anpassung an äußere und innere Reize gesehen. Es geht darum, falsch Gelerntes umzulernen oder bisher Nicht-Gelerntes sich anzueignen. Typisch für die Verhaltenstherapie ist die aktive, übende Mitarbeit des Patienten in Form von „Hausaufgaben“ zwischen den Sitzungen. Ich möchte Sie ganz herzlich einladen, selbst ein wenig im Internet zu surfen und sich Definitionen oder Blogs zu Verhaltenstherapie anzuschauen. Ich selbst arbeite in meiner Praxis tiefenpsychologisch, aber ich bespreche in den probatorischen Sitzungen sehr gern Ihre Fragen zu den verschiedenen Psychotherapieverfahren.

Systemische Therapie

Ein “System” ist ein Gebilde aus mehreren Einzelelementen. Also könnte man sagen, dass eine Familie, ein Bekanntenkreis, ein Arbeitskollegium, ein Sportverein ein System darstellt. Die systemische Theorie geht davon aus, dass “Einzelelemente” (das ist natürlich kein schönes Wort für einen Menschen) nicht isoliert betrachtet werden können, sondern nur im Kontext des Systems zu dem sie gehören. Anders ausgedrückt: die Einzelelemente eines Systems beeinflussen sich alle gegenseitig, und das Ganze ist mehr als nur die Summe seiner Einzelelemente. Die systemische Therapie sagt sich also: ein Mensch kann unter Umständen nicht “allein” erfolgreich behandelt werden, wenn man nicht sieht und bedenkt, welche Einflüsse aus Familie, Beruf, Freizeit dahinter stecken und mitwirken. Selbst in einer “klassischen” Einzeltherapie ist es oft sehr aufschlussreich, den/die Partner/in mal zu Gesprächen mit einzuladen was ich auch gerne tue.

Lösungsorientierte Therapie

Psychotherapien beschäftigen sich ja oft mit “Negativem”: Depressionen, Zwänge, Süchte, Partnerschaftskonflikte usw., usw. . Daraus ergibt sich meist rasch eine Vorstellung: “Ich möchte nicht mehr trinken, nicht mehr depressiv sein, mich nicht mehr mit meinem Partner streiten.und statt dessen? Es ist gar nicht so einfach zu formulieren, was man denn sein oder tun möchte, wenn man nicht mehr “krank” ist. Lösungsorientiertes Arbeiten versucht, klarere Vorstellungen zu erarbeiten, in welche Richtung die Behandlung gehen soll, damit sich bessere Orientierung ergibt. Man sieht dann auch im therapeutischen Prozess besser, wo man steht. Diese Arbeit richtet den Blick nach vorn, auf erreichbare, kleinschrittige Ziele (auch das ist eine Herausforderung: Ziele nicht zu hoch stecken).